OB Horn in Brühl

Oberbürgermeister Horn besucht Brühl zum öffentlichen Bürgergespräch im Gemeindesaal St. Konrad und Elisabeth am 10. Dezember 2025.

Kostenlose Solarberatung

Die Energieagentur Regio Freiburg berät im Auftrag der Stadt die Bürger*innen aus Zähringen, Brühl, Herdern und Hochdorf zum Thema Solar. Die Beratung ist unabhängig.

Voraussetzung: Das betreffende Gebäude muss sich in den Stadtteilen Zähringen, Brühl, Herdern oder Hochdorf befinden. 

Beratungszeitraum: 21. Oktober 2025 bis 22. Januar 2026

Wichtig: Wenn Sie Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) sind, kann es sinnvoll sein, weitere Eigentümer, den Beirat oder die Hausverwaltung in den gemeinsamen Beratungstermin einzuladen.

Für die Terminbuchung bitte hier klicken.

Mineralien- und Fossilientage Freiburg

Auf der Freiburger Messe finden am kommenden Wochenende die Internationale Mineralien- und Fossilientage Freiburg statt. Geöffnet sind die Ausstellungen am Samstag, 18. Oktober 2025 von 10-18 Uhr und am Sonntag, 19. Oktober 2025 von 10-17 Uhr.

Erlebnisgruppen für junge Autist:innen in Freiburg

Der Verein Time-AUT e.V. bietet seit 2021 erlebnispädagogische Freizeitgruppen für Jugendliche und junge Erwachsene mit Autismus-Spektrum an. In den Gruppen geht es darum, Gemeinschaft zu erleben, Selbstvertrauen zu stärken und soziale Kompetenzen einzuüben – stets verbunden mit spannenden Aktivitäten wie Bogenschießen, Teamaufgaben, Ausflügen oder kreativen Spielen.

Jugendgruppe (13–18 Jahre)

Für Jugendliche gibt es regelmäßig Gruppenangebote im Familienzentrum St. Konrad in Freiburg-Brühl. Noch bis Ende Oktober 2025 ist ein kostenfreies Schnuppern möglich. Interessierte Eltern oder Bezugspersonen melden sich bitte per E-Mail an: post@time-aut.de

Die neuen Termine für 2026 stehen noch nicht fest, geplant sind zwei Info- und Schnupperabende vor den Osterferien.

Junge Erwachsenengruppe (18–33 Jahre)

Diese Gruppe besteht bereits seit 2023 und ist bis ins Frühjahr 2026 vollständig ausgebucht. Viele Teilnehmende sind seit über zwei Jahren dabei – ein Zeichen für die hohe Nachfrage. Sollte es weitere Interessierte und Unterstützer:innen geben, wird über die Gründung einer zweiten Gruppe nachgedacht.

Hintergrund

Time-AUT arbeitet mit erlebnispädagogischen Methoden, die den Körper, das gemeinsame Handeln und die Stärkung von Selbstvertrauen und Haltung einbeziehen. Unterstützt wird der Verein unter anderem von der AOK, der Stiftungsverwaltung und der Bürgerstiftung Freiburg.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.time-aut.de

Regelmäßige Termine Quartiersarbeit Brühl

Quartiersarbeit Brühl

Für eine lebenswerte Umgebung und ein gutes Miteinander im Stadtteil Brühl – zusammen mit Bewohner*innen und Koperationspartner*innen den Stadtteil gestalten. Wir möchten dazu ermutigen, Anliegen und Probleme zu äußern und mit unserer Unterstützung anzugehen.

Angebote:

Die Behördenlotz*innen unterstützen beim Verstehen und Verfassen von Briefen und bieten Orientierung durch den „Behördendschungel“.
Jeden Mittwoch von 10:00-13:00 Uhr im Stadtteiltreff (Tennenbacher Str. 36, 79106)
Keine Voranmeldung nötig – kostenfrei
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

Beratung des Seniorenbüros mit Pflegestützpunkt
Fragen zur Pflege und zum Älterwerden.
Jeden Montag von  13:30-17:00 Uhr im Stadtteiltreff (Tennenbacher Str. 36, 79106)
Vorherige Terminvereinbarung möglich unter 0761 201-3032
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

Frischgebacken ein Café-Raum für dich und dein Baby bis 18 Monaten in angenehmer Atmosphäre.  
Jeden Dienstag von 09:00-13:00 Uhr im Quartiersbüro (Konradin-Kreutzer-Str.17, 79106 Freiburg). Keine Voranmeldung nötig – kostenfrei
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

Mittagstisch im Stadtteiltreff zusammenkommen und zusammen essen.
Jeden Dienstag von 12:00-13:30 im Stadtteiltreff (Tennenbacher Str. 36, 79106)
Keine Voranmeldung nötig – je Essen 3,00€ und Getränk + 0,50€
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

Leihen statt kaufen – Bibliothek der Dinge in unserer Leihbar kannst du solche Gegenstände kostenlos ausleihen, anstatt sie teuer zu kaufen.
Jeden Mittwoch von 19:30-20:30 und Freitag von 15:00-16:00 Uhr im Quartiersbüro (Konradin-Kreutzer-Str.17, 79106 Freiburg). Mehr Infos unter: https://leihbar-freiburg.de/
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

Sprechzeiten und Kontaktdaten der Quartiersarbeit:

Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung 
Sprechzeit am Dienstag: 16:00-18:00 Uhr
Nachbarschaftswerk e.V.
Tennenbacher Str. 36
79106 Freiburg
Tel.: 0761 – 6609030
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

Quartiersbüro Brühl 
Sprechzeit am Donnerstag: 09:30-11:30 Uhr
Nachbarschaftswerk e.V.
Konradin-Kreutzer-Str. 17
79106 Freiburg
Tel.: 0761 – 76666817
Barrieren: Eingang barrierefrei. Kein barrierefreies WC.

bruehl@nachbarschaftswerk.de  
https://www.nachbarschaftswerk.de/quartiersarbeit/quartiersarbeit-bruehl/

Angebote während der Sprechzeit:

  • Ausgabe der Freiburger FamilienCard
  • Ausgabe des FreiburgPasses
  • Beantragung Freiburger KulturWunsch
  • Raumvergabe und -vermietung des Stadtteiltreffs
  • Kopieren und Drucken
  • Kontakt zu Behörden und Beratungsstellen
  • Anlaufstelle für unterschiedliche Problemlagen
  • Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen im Stadtteil

Hitzehotspot Güterbahnareal: Warum eine Nachhaltige Stadtentwicklung so wichtig ist

Freiburg liegt in einer der wärmsten Regionen in Deutschland und hat in den vergangenen 30 Jahren die sogenannten heißen Tagen, an denen die Temperatur höher ist als 30°C, von 7 auf 20 Tage fast verdreifacht. Dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen, insbesondere für vulnerable Bevölkerungsgruppen. Die Stadt Freiburg hat darum das „Klimaanpassungskonzept Handlungsfeld Hitze“ entwickelt, ein strategisches Planungsinstrument, das darauf abzielt, die Stadt widerstandsfähiger gegenüber extremer Hitze zu machen. Zuerst werden die Stadtteile identifiziert, die besonders von Hitzetagen oder Tropennächten betroffen sind. Dort werden besonders die dicht bebauten Bereiche und die versiegelten Flächen unter die Lupe genommen, um dann Maßnahmen zur Klimaanpassung zu ergreifen: Erhaltung und Schaffung von Grünflächen, Verschattung von öffentlichem Raum, Beachtung der Kaltluftleitbahnen, die frische Luft aus dem Schwarzwald in die Stadt transportieren (zum Beispiel der Höllentäler) und besonders wichtig – Flächenentsiegelung, damit Wasser versickern und der natürliche Wasserkreislauf wieder hergestellt werden kann. Die letztgenannte Maßnahme gehört zum Konzept der Schwammstädte, deren Grundprinzip darin besteht, Elemente zu schaffen, die Regenwasser im Boden aufnehmen und speichern können. Dadurch wird das Risiko von Überschwemmungen verringert, und die Verdunstung des gespeicherten Wassers hilft, Hitze zu bekämpfen.

Das Güterbahnareal in Freiburg ist ein spannendes Beispiel für die Herausforderungen, die der Klimawandel aus städtebaulicher Perspektive mit sich bringt. Ein Blick auf die Freiburger Hitzekarte zeigt an heißen Sommertagen, dass das Areal zu den Hitzehotspots der Stadt gehört – und das, obwohl es sich in unmittelbarer Nähe zu einem der kühlsten Orte in Freiburg befindet, dem Hauptfriedhof.  Dies liegt nicht zuletzt am hohen Grad der Versiegelung des Areals.

Die Stadt unternimmt verschiedene Versuche, der Hitzeentwicklung entgegenzuwirken.Es gibt Vorschriften zur Begrünung der privaten Grundstücke und Dächer. Entlang der Eugen-Martin-Straße wurden größere Bäume als Schattenspender gepflanzt. Die Grünflächen an dieser Allee dienen als Versickerungsmulden und sind speziell für die Wasseraufnahme bepflanzt. Außerdem gibt es im gesamten Areal etliche Baumscheiben, die von den Bewohner*innen des Areals gepflegt werden.

Auf dem Zollhallenplatz wurden Prinzipien der Schwammstädte umgesetzt: Von oben sieht er aus wie ein normaler Platz mit unebenen Pflastersteinen. Aber unter der Erde sammeln Wasserspeicher, sogenannte Rigolen, das Regenwasser, das durch die Pflastersteine hindurch versickert. Bei Hitze kann es an der Oberfläche wieder verdunsten und so für Abkühlung sorgen. 

Aktuell sind die Auswirkungen der Anpassungsmaßnahmen aber vor allem theoretischer Natur: Die gepflanzten Bäume sind noch klein und der Zollhallenplatz gleicht in der gleißenden Sommersonne einem Backofen. Die Anpassung an den Klimawandel steht noch ganz am Anfang und sie erfordert die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Bürger*innen und Expert*innen. Durch eine ganzheitliche und zukunftsorientierte Stadtplanung kann die Lebensqualität für die Bewohner*innen langfristig gesichert werden.

Seit 2020 hat die Stadt Freiburg zwei Klimaanpassungsmanagerinnen eingestellt. Ihr Ziel ist es, die Umsetzung und Weiterentwicklung von Anpassungsstrategien zentral zu koordinieren und als Ansprechpartnerinnen für die verschiedenen städtischen Dienststellen zu fungieren. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins hat eine der beiden, Verena Hilgers vom Umweltschutzamt, einen Vortrag zum Thema „Klimaanpassung in Freiburg: Klimawandel vor unserer Haustür und was kann ich tun?“ gehalten und wertvolle Tipps gegeben: So fördert die Stadt beispielsweise grüne Projekte und bietet eine kostenlose Beratung an: https://www.freiburg.de/pb/1700720.html. Außerdem werden grüne Ideen von Freiburger*innen für Freiburger*innen hier gesammelt: (https://www.freiburg.de/pb/,Lde/2086283.html). 

Aber auch Privatleute können einen Beitrag leisten und auf ihren Grundstücken Zisternen einbauen, die Innenhöfe entsiegeln, ihre Dächer und Hausfassaden bepflanzen oder sich um die Baumscheiben vor ihren Häusern kümmern. Wir können alle gemeinsam dafür sorgen, dass unser Viertel grüner wird.