Aus dem Schriftverkehr des Bürgervereins Brühl-Beurbarung

 

 

 

Stand: 01.12.2010

 
 

 

 
  Inhalt:  
  - Tätigkeitsbericht des Bürgervereins  2010  
  - Straßenbahn in der Komturstraße (Schadhafte Schienen und Weichen)  
  - Verkehrssituation in der Tennenbacher Straße und der Kaiserstuhlstraße  
  - Ablagerung von Gelben Säcken im Stadtteil  
  - Bürgerentscheid zum Wohnungsverkauf  
     
     
     
 

 

Tätigkeitsbericht zur Jahreshauptversammlung 2010

19.03.2010

 
     
 

 

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, Stadtteilbewohner und Gäste,

es war für den Vorstand des Bürgervereins wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr zum Wohle des Stadtteils und seiner Bewohner. Die unterschiedlichsten Themen wurden an uns herangetragen, wurden von uns aufgegriffen und weiterverfolgt.

Ich möchte Ihnen nun den Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 2009 / 2010 des Bürgerverein Brühl-Beurbarung in einzelne Punkte untergliedert  vortragen.

1. Tätigkeiten / Sitzungen

Der Bürgerverein Brühl-Beurbarung hat im Vereinsjahr  2009/2010  insgesamt

-         4 Gesamtvorstandssitzungen

-         4 Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes

-         1 Jahreshauptversammlung

-         1 Vorbereitungssitzung Brunnenfest

-         1 Außerordentliche Mitgliederversammlung

durchgeführt und nahm, vertreten durch einzelne Vorstandsmitglieder, an

-         5 Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine,

-         3 Sitzungen i.S. Stadtplanung bei der Stadt Freiburg,

-         3 Sitzungen der Stadtteilrunde in der AWO,

-         4 Sitzungen als Delegierter des Bürgervereins an Vorstandssitzungen des Jugendtreffs Brühl-Beurbarung,

teil.

Der Bürgerverein Brühl-Beurbarung veranstaltete bzw. organisierte im Jahr 2010

-         1 Brunnenfest am Tennenbacher Platz

-         1 Maibaumaktion am Tennenbacher Platz

-         1 Christbaumaktion am Tennenbacher Platz

-         1 Advents-Seniorennachmittag für alle Stadtteilbewohner in der AWO

-         den wöchentlichen Wochenmarkt am Tennenbacher Platz

-         1 Helferausflug nach Südtirol

-         das Brunnensponsoring für den Tennenbacher Brunnen

und beteiligte sich ferner am

-         Internationalen Herbstfest der Stadtteilrunde ebenfalls hier in der AWO

2.  Mitgliederdaten des Bürgervereins

-         siehe Rubrik " Über uns"

3.  Bericht aus dem Gesamtvorstand

Bei der Jahreshauptversammlung 2008 wurde der Gesamtvorstand neu gewählt und arbeitete bis zum heutigen Tage nach unserer Meinung erfolgreich zusammen. Veränderungen ergaben sich über die 2 Jahre nicht.

Der derzeitige Gesamtvorstand setzt sich wie auf der hier gezeigten Übersicht zusammen.

Da auch bei dieser Jahreshauptversammlung 2010 die Gesamtvorstandswahlen auf der Tagesordnung stehen, werden wir nachher noch über die Bereitschaft der Vorstandsmitglieder, weiter im Vorstand mit zu arbeiten, berichten.

4.  Brunnensponsoring  2009 für den Tennenbacher Brunnen

Für den Betrieb des Brunnens 2009 wurden erneut insgesamt 46 Personen, Firmen und Institutionen angeschrieben, davon kamen 18 positive Rückmeldungen beim Bürgerverein an.

Für 2009 erklärten sich folgende Personen, Firmen und Institutionen zum Brunnensponsoring bereit:

-         Freiburger Stadtbau GmbH

-         Bauverein Breisgau eG

-         Baugenossenschaft Heimbau Freiburg-Teningen eG

-         Arztpraxis Dr. Schuler

-         Gemeinschaftspraxis Dr. Ritva und Christian Mez

-         Zahnarztpraxis Dr. Echternach

-         Fa. Blumen-Pleuger

-         Fa. Elektro-Seewald

-         Fa. Extrol-Schulz

-         Fa. Michael Storr, Bildhauer

-         Metzgerei Möhrle

-         Konrads-Apotheke, Herr Benkler

-         Praxis für Physiotherapie, Herr Walter Schienle

-         Brunnelädele / Backshop, Herr Kubik

-         Fa. Pegu – Malerbedarf

-         Wirtshaus „Goldener Sternen“

-         Frau Dr. Kalkhof

-         Bürgerverein Brühl-Beurbarung

Dank dieser Spendenbereitschaft konnte der Brunnen auch 2009 wieder in Betrieb genommen werden.

Mit dem Garten- und Tiefbauamt wurde Anfang 2009 vereinbart, dass im Verlaufe des

1. Halbjahres 2009 das Brunnenbecken saniert wird. Der Bürgerverein erklärte sich zwar zur Mithilfe bei den Sanierungsarbeiten bereit, wurde jedoch nicht benötigt, da das Garten- und Tiefbauamt die Arbeiten recht schnell und sauber ohne unsere Mithilfe erledigen konnte. Somit war der Brunnen bereits für den Betrieb 2009 fertig. Dem Garten- und Tiefbauamt sei hier ein großes Lob für die Arbeit ausgesprochen. Der Bürgerverein bedankt sich und hofft auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

Das Brunnensponsoring steht auch für das Jahr 2010. Die oben aufgeführten Personen und Institutionen stellen mit ihrem finanziellen Beitrag auch dieses Jahr sicher, dass der Brunnen im Stadtteil wieder sprudelt und die Menschen sich an einem funktionierenden Brunnen erfreuen können.

5.  Mietspiegel 2007 und Fortschreibung 2009

Der Mietspiegel 2007 sorgte unter den betroffenen Mietern, insbesondere bei Mietern der Freiburger Stadtbau, für großen Ärger. Viele Mieter stimmten dem lt. Mietspiegel errechneten Mietbegehren nicht zu und es kam deshalb wg. der Mietforderungen zu Verhandlungen vor dem Amtsgericht Freiburg.

Mittlerweile sind die kritischen Punkte auf Grund eines Gerichtsbeschlusses von der Freiburger Stadtbau zurückgenommen worden. Die zuviel bezahlte Miete wurden den Mietern an der Miete angerechnet, so dass Mieter bis zu 1000.- € zurückbekamen. Hierzu geht unser Dank auch an die WIM (Wohnen ist Menschenrecht) und an die Mieterinitiativen Rennweg / Stefan-Meier-Straße und Beurbarung, die dies durch die Klagen einzelner Mieter erst ermöglichten.

Wir haben der Stadt Freiburg und dem Gemeinderat mit einem Schreiben erneut unsere Bedenken zu einzelnen Punkten, auch in der Fortschreibung des Mietspiegels, zur Kenntnis gegeben und darum gebeten, dass die von uns festgestellten Mängel bzw. Ungereimtheiten in einem neuen Mietspiegel 2011 abgeändert bzw. berücksichtigt werden. Es gibt noch verschiedene Punkte, die einer Erklärung bedürfen, z.B. Mansardenwohnungen und deren Wohnqualität, Sanitärstandards aus dem Jahre 1972 usw.

Wir boten auch an, da wir in unserem Stadtteil über die nötigen Kenntnisse verfügen, bei der Erstellung bzw. Verbesserung eines für beiden Seiten ausgewogenen Mietspiegels mit zu arbeiten. Zu diesem Angebot erhielten wir jedoch bisher keine Rückmeldung.

Wir hoffen jedoch, dass der nun fortgeschriebene Mietspiegel in seinen Punkten auch mit dem notwendigen Ermessensspielraum durch die Wohnbaugesellschaften umgesetzt wird  und rechtzeitig mit den betroffenen Mietern ausführliche Gespräche geführt werden.

6.  Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnlinie durch Freiburg

Bei der  Podiumsdiskussion am 12.03.2009 zum Thema „Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnlinie in Brühl-Beurbarung“, die damals sehr gut besucht war und die von der Lärmschutzinitiative Brühl-Beurbarung organisiert wurde, wollten sich die teilnehmenden Landtagsabgeordneten und Gemeinderäte für einen schnellen Baubeginn in unserem Stadtteil einsetzen.

Lt. einer Mitteilung in der Badischen Zeitung sollten nach dieser Podiumsdiskussion die Lärmschutzwände in unserem Bereich bis August 2010 stehen. Im Verlaufe des Jahres 2009 kamen hinsichtlich dieser Zusage der Bahn doch erhebliche Zweifel auf, so dass sich die Lärmschutzinitiative Brühl-Beurbarung erneut an die Stadt Freiburg und die Landtagsabgeordneten sowie an die Bahn wandte, um Einhaltungen von Zusagen einzufordern. Auch der Bürgerverein unterstützte diese Forderungen.

Daraufhin war man dann doch recht erstaunt, als zum Jahreswechsel die Baumaßnahmen im Bereich Brühl-Beurbarung begannen, obwohl diese Maßnahmen zunächst in Freiburg -Zähringen beginnen sollten. Anscheinend war die Intervention der Lärmschutzinitiative doch von Erfolg gekrönt.

Die Baumaßnahmen haben begonnen und jeder kann sich über den Fortgang dieser Baumaßnahmen Lärmschutzwände informieren, wenn er sich zw. Komturplatz und Beurbarung die Bahnlinie mit den bereits stehenden Stützen der Wände anschaut. Somit könnte der Abschluss der Baumaßnahmen im Bereich Brühl-Beurbarung tatsächlich der zugesagte August 2010 sein.

Der Bürgerverein bedankt sich bei der Lärmschutzinitiative Brühl-Beurbarung für ihren Einsatz und ihre Hartnäckigkeit. Man sieht, dass sich Bürgerengagement doch auch positiv auszahlen kann.

7.  Bebauung VAG Gelände an der Komturstraße

Auf dem ehemaligen VAG-Gelände an der Komturstraße tut sich was. Am 05.03.2009 fand auf dem Gelände der 1. Spatenstich für den Bau von 200 Wohnungen und einer Mutter-Kind-Einrichtung statt. Bauherr auf dem 18.000 qm großen Areal ist das Wohnungsbauunternehmen Siedlungswerk Stuttgart.

Zwischenzeitlich ist das Mutter-Kind-Haus fast fertig gestellt und es fand am 03.03.2010 der Spatenstich für den nächsten Bauabschnitt statt. Hierzu war auch der Bürgerverein Brühl-Beurbarung eingeladen.

In diesem neuen Bauabschnitt entstehen nun bis Herbst 2011 fünf weitere Gebäude mit 33 Miet- und 57 Eigentumswohnungen.

Der Bürgerverein Brühl-Beurbarung begrüßt dieses Projekt und hofft, dass dadurch jüngere Familien im Stadtteil angesiedelt werden können. Eine Verjüngung ist für den Stadtteil von sehr großer Bedeutung und sollte bei allen baulichen Maßnahmen und zukünftigen Planungen nicht aus den Augen verloren werden.

8.  Bebauung Güterbahnhof

Im Bereich des Güterbahnhofes geht es langsam voran.

Fertig gestellt und bezogen wurden im Jahre 2009 das alte Zollgebäude durch die Werbefirma Qu-int und die angrenzenden Lagerhallen durch das Fitnesscenter „Rückgrat“. Vor dem alten Zollgebäude wurden die Gebäude der ehemaligen Immo-Waschstraße und der Firma Pit-Stop abgerissen, gesäubert und zur grünen Wiese umgestaltet.

Ein Planungswettbewerb für diesen Grünbereich fand statt und es ist nun geplant hier eine Grünspange mit Bäumen und Hecken, einem Wasserelement und einem Café anzulegen, um die Anwohner und Erwerbstätigen zum Aufenthalt einzuladen. Sicherlich bedürfen die Vorschläge noch einiger Korrektur.

Die Stadt Freiburg und die Vermarktungsfirma Aurelis richteten für das Güterbahngelände einen Entwicklungs- und Gestaltungsbeirat ein, der sich folgendermaßen zusammensetzt:

-         je 1 Vertreter/in der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen

-         als Vertreter der Stadtverwaltung der Oberbürgermeister sowie die Herren Schröder-Klings und Daseking

-         je 1 Vertreter/in der Architektenkammer und des Bund Deutscher Architekten

-         1 Vertreter/in des Bürgervereins Brühl-Beurbarung

-         Herr Dr. Dallmann als Vertreter der Freiburger Wirtschaft Touristik Messe GmbH & Co. KG

-         2 Vertreter/innen der Aurelis als Grundstückeigentümer.

Vom Bürgerverein Brühl-Beurbarung wurde unser Vorstandsmitglied Frau Bettina Touré in diesen Entwicklungs- und Gestaltungsbeirat entsandt. Frau Touré ist  von Beruf Architektin und kann somit mit ihrem Wissen den Bürgerverein am Besten in so einem Gremium vertreten.

Zwischenzeitlich wird der Güterbahnhof unter dem Vermarktungsnamen „Gare du Nord“ geführt. Leider konnte man sich wieder einmal nicht dazu entschließen bei einer deutschen Bezeichnung zu bleiben. Die bisherigen weiteren Versuche der Vermarktung ziehen sich zäh dahin und es werden sicherlich noch viele Jahre vergehen, bis das endgültige Konzept für den Güterbahnhof  steht. Um im Umfeld des Güterbahnhofs den Straßenverkehr so gering als möglich zu halten, ist mit dem Ausbau der B 3 entlang der Karlsruher Straße vorläufig ein Halbanschluss in das Areal des Güterbahnhofs geplant. Dieser soll dann später zu einem Vollanschluss ausgebaut werden.

Beim Bürgergespräch am 24.02.2010 mit Herrn OB Dieter Salomon wurde durch unseren OB bekräftigt, dass der Vollanschluss schnellstmöglich verwirklicht werden soll, um den Stadtteil Brühl-Beurbarung von zusätzlichem Verkehr zu verschonen. Wir wagen zu bezweifeln, dass dies so einfach möglich sein wird, denn der abfließende Verkehr aus dem Güterbahngelände wird sich doch den Weg durch unseren Stadtteil suchen.

9.  Bau der Straßenbahn zur „Neuen Messe“ Freiburg

Der Messeanschluss ist zwar beschlossene Sache, aber wir befürchten, dass er doch zeitlich erheblich gestreckt werden wird. Auch wir haben Verständnis dafür, dass die Finanzierbarkeit solcher Projekte sehr viel Geld kostet und in der derzeit wirtschaftlich schweren Zeit nicht so einfach gestemmt werden kann, aber wir appellieren trotzdem an die Verwaltung, diese Messelinie vorrangig zu behandeln und recht schnell mit den Bauarbeiten zu beginnen.

10.  Erhaltung des Freibeckens des Westbades

Das Hallenbad Freiburg - West wird derzeit saniert und modernisiert. Leider sind hierbei die Außenanlagen und das Freibad nicht betroffen, obwohl sich die angrenzenden Bürgervereine für die Erhaltung und Wiedereröffnung des Freibades stark eingesetzt haben. Jedenfalls konnte die Veräußerung des Freibadgeländes und damit die Bebauung dieses Bereiches verhindert werden. Somit ist noch nicht alles verloren und man kann doch noch auf eine Einsicht der Stadt Freiburg hoffen. Der Bürgerverein Brühl-Beurbarung erklärt sich jedenfalls mit der Forderung des Bürgervereins Mooswald, das stillgelegte Freibad wieder für den Badebetrieb zu sanieren und zu öffnen solidarisch.

Dies käme auch unserem Stadtteil zugute, da das Westbad immer von Bewohnern aus dem Stadtteil sehr stark frequentiert war.

11. Bürgergespräch mit Herrn Oberbürgermeister Dieter Salomon am 24.02.2010

Am 24.02.2010 fand im Gemeindesaal der Lutherkirche eine Bürgerversammlung mit Herrn Oberbürgermeister Dieter Salomon zum Stadtteil Brühl-Beurbarung statt.

Leider fanden lediglich ca. 30 – 40 Personen den Weg in den Gemeindesaal, um mit unserem Oberbürgermeister und Vertretern der Stadtverwaltung über Probleme des Stadtteils zu diskutieren.

Angesprochen vom Bürgerverein Brühl-Beurbarung wurden die Themen

-  Bewohnerstruktur im Stadtteil Brühl-Beurbarung

-  Bebauung Güterbahnhof

-  Sauberkeit des Stadtteils

-  Mietspiegel 2009

-  Bebauung VAG Gelände

Intensiv diskutiert wurden davon die Themen

- Gestaltung des Vorplatzes Güterbahnhof

- die Sauberkeit im Stadtteil, insbesondere die Lagerung der Gelben Säcke

- die Bebauung des VAG Geländes und des Umfeldes mit den vielen abgestellten Fahrzeugen

   der Autovermietung Sixt

Hinsichtlich dem Abstellen der vielen Fahrzeuge der Firma Sixt-Autovermietung erklärten Vertreter der Stadt Freiburg, dass es hier Gerichtsurteile gibt, die ein solches Abstellen erlauben. Aber man wird die Angelegenheit nochmals prüfen und mit der Fa. Sixt diesbezüglich Verbindung aufnehmen, um hier eine Verbesserung zu erreichen. Dies auch mit Blick auf die neue Bebauung des VAG Geländes.

Auch hinsichtlich der Sauberkeit im Stadtteil und der Lagerung der Gelben Müllsäcke will man sich bei der Stadt Gedanken machen. Zwischenzeitlich fertigte der Bürgerverein entsprechende Schreiben an die Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Freiburg, an die Freiburger Stadtbau und an die ASF (Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg) und wies darin auf die Müllproblematik hin. Hierbei wurde auch die Situation im Stadtteil nach dem letzten Sturm beschrieben. Die Bilder hier belegen, wie es nach diesem Sturm am Tennenbacher Platz über den gesamten Sonntag ausgesehen hat. Es wurde in den Schreiben darum gebeten dahingehend auf die Mieter einzuwirken, dass die Gelben Säcke tatsächlich erst am Abholtag auf die Straße gelegt werden, um das Zerreißen und Verteilen des Inhalts durch Katzen, Hunde und Krähen zu verhindern. Der Müll aus diesen aufgerissenen Säcken trägt sehr stark zu dieser Verschmutzung des Stadtteils bei, da sich für die aufgerissenen Säcke niemand mehr zuständig fühlt. Ferner wurde um Prüfung des Baus sogenannter Müllkäfige gebeten, in denen diese Wertstoffsäcke bis zum Abholtag gelagert werden können.

Eine Antwort steht noch aus, aber wir werden in dieser Angelegenheit nicht locker lassen.

Ansonsten konnte man bei diesem Bürgergespräch feststellen, dass sich unser Oberbürgermeister und die Vertreter der Stadtverwaltung sehr zugänglich verhielten und auch zusagten, sich um die einzelnen Problemfelder zu kümmern. Lassen wir mal einige Zeit vergehen und sehen dann, was tatsächlich bewegt wurde.

12.  Lärmbelästigungen am Tennenbacher Platz

Der Bürgerverein wurde von Anwohnern des Tennenbacher Platzes im Sommer letzten Jahres auf lärmende Jugendliche in den Abendstunden angesprochen. Die Jugendlichen hielten sich im Brunnenbereich auf, spielten Fußball und verursachten eine hohe Lärmkulisse.

Aus diesem Grunde wandten wir uns schriftlich an die Polizei und baten um häufigere Überwachung des Tennenbacher Platzes im Rahmen der Streifentätigkeit. Die Polizei bedankte sich bei uns für die Mitteilung und sagte zu, eine verstärkte Überwachung durchzuführen.

Wie uns von den Beschwerdeführern mitgeteilt wurde, verbesserte sich daraufhin die Situation. Es kam aber trotzdem auch immer wieder zu vereinzelten Lärmbelästigungen. Wir können die Anwohner nur bitten, bei übermäßigen Lärmbelästigungen unmittelbar die Polizei zu verständigen, damit diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten für Ruhe sorgt.

13.  Winterdienst im Bereich Brühl-Beurbarung

Der starke Schneefall und die klirrende Kälte führten auch auf den Straßen und Gehwegen im Bereich Brühl-Beurbarung dazu, dass es zu gefährlichen Situationen und vielen Stürzen kam. Nicht alle Stürze blieben folgenlos, sondern einige Fußgänger landeten beim Arzt und manches Fahrzeug in der Reparaturwerkstatt. Nicht alles lässt sich bei solchen Wetterbedingungen vermeiden, aber festzustellen war, dass der Räumdienst auf unseren Straßen und Gehwege teilweise sehr mangelhaft, mancherorts gar nicht, ausgeführt wurde.

Wir wandten uns deshalb an die Stadt Freiburg mit der Bitte zukünftig dafür Sorge zu tragen, dass die Straßen sicherer werden. Gleichzeitig appellieren wir an die Wohnbaugesellschaften und Vermieter für eine ordentliche Gehwegreinigung bzw. einen Gehwegräumdienst zu sorgen. Ein Stadtteil, in dem so viele ältere Menschen wohnhaft sind sollte auch im Winter bei Eis und Schnee begehbar gehalten werden. Hier kamen einige Vermieter bzw. Mieter lt. Hausordnung ihren Verpflichtungen nicht nach. Für den Winter 2010 /2011 sollte hier eine Besserung erreicht werden.

14.  Abriss und Neubau der Häuser Ecke Rennweg / Komturstraße

Die Häuser der Familienheim Freiburg Ecke Rennweg und Komturstraße, die Anfang der 30er Jahren gebaut wurden, zeigen an ihrer Fassade Risse auf. Durch die Baugenossenschaft Familienheim wurde festgestellt, dass sich die Häuser, die auf einer zugeschütteten Kiesgrube errichtet wurden, offensichtlich absenken. Eine Gefahr für die derzeitigen Mieter besteht lt. Familienheim nicht, aber eine Sanierung des Gesamtkomplexes stehe in keinem finanziellen Vergleich zu einem Abriss und Neubau. Bei einer Sanierung wären dann auch die Grundrisse der Wohnungen der heutigen Zeit nicht anzupassen.

In den Häusern sind derzeit noch 39 Mieter, die von der Familienheim bei einer Mieterversammlung von der Situation und dem geplanten Abriss und Neubau in Kenntnis gesetzt wurden. Auch der Bürgerverein wurde von der Baugenossenschaft bei einem Gespräch von dem Zustand der Häuser und den daraus resultierenden Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.

Den derzeitigen Mietern werden Ersatzwohnraum in Häusern der Familienheim angeboten und auch die Möglichkeit eröffnet, in die hier neu entstehenden Häuser zurückzukehren.

Das das natürlich nicht auf Wohlwollen der Mieter stößt lässt sich von unserer Seite nachvollziehen. Aber so wie uns die Thematik vorgestellt wurde, gibt es anscheinend keine sinnvolle Alternative. Mit einem Umsetzen der Mieter soll frühestens 2013 begonnen werden, wenn die neuen Häuser in der Buchenstraße fertig gestellt sind.

Auf dem Gelände sollen vergleichbare neue Wohnungen, die dem heutigen Standard entsprechen, gebaut werden. Die Anzahl der Wohnungen soll sich dabei nicht erhöhen.

15.  Brunnenfest 2009

Das Brunnenfest 2009 war wieder geprägt von Regenwetter, was die Besucherzahl in Grenzen hielt und dazu führte, dass das Kinderfest unter der Leitung der „Kinder-Galaxie“ regelrecht ins Wasser fiel und abgesagt werden musste.

 Wir versuchten noch das Beste daraus zu machen, aber die finanziellen Belastungen sind nach so einem verregneten Wochenende doch so hoch, dass die Relation Arbeit und Gewinn in keinem Verhältnis mehr steht. Die Gebühren und Kosten der Veranstaltung und die Warenpreise sind stark gestiegen, können aber in den Preisen nicht an die zahlenden Gäste weitergegeben werden.

Unterstützung fanden wir bei der Freiburger Stadtbau, die anlässlich ihres Jubiläums am Sonntag einen Stand unterhielt, an dem kostenlos T-Shirts an Kinder und Jugendliche ausgegeben wurden. Ferner organisierte sie ein Probetraining und eine Schnupperstunde mit Basketballspielern des USC Freiburg auf dem Platz vor der Emmendinger Str. 37. Diese Gelegenheit ließen sich doch viele Kinder und Jugendliche nicht nehmen und war ein kleiner Ersatz für das ausgefallene Kinderfest.

Das Brunnenfest über 3 Tage und der Auf- und Abbau über insgesamt 4 Tage belastete die Helfer, deren Altersdurchschnitt 69 Jahre beträgt so stark, dass bereits nach Ende des Hocks eine Fortführung im Jahre 2010 auf dem Prüfstand stand. Da dann das Hockergebnis ebenfalls nicht so ausfiel, dass man Arbeit und Ergebnis positiv bewerten konnte, entschied der Gesamtvorstand im Januar 2010, dass der Hock 2010 ausfällt. Über Art und Form einer Fortführung 2011 wird man sich übers Jahr Gedanken machen und schauen, ob sich auch jüngere Helfer zur Mitwirkung finden lassen.

Wir bedauern diese Entscheidung, aber auf Grund des hohen Altersdurchschnitts sind wir dies unseren Helfern gegenüber schuldig.

Da wir aber diese Entscheidung auch gegenüber den Bewohnern des Stadtteils bedauern machten wir uns über eine kleinere Ersatzveranstaltung Gedanken.

Der Bürgerverein wird am Sonntag, dem 18.07.2010, von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr, ein Sommer-Grillfest vor und in den Räumlichkeiten der AWO-Seniorenwohnanlage und dem Stadtteiltreff veranstalten. Der Stadtteiltreff wird sich mit einer Kaffee- und Kuchentheke an dieser Veranstaltung beteiligen. Der Bürgerverein wird für die Getränke und für das leibliche Wohl mit Grillwürsten, Steaks und Schupfnudeln sorgen. Eine musikalische Umrahmung wird ebenfalls nicht fehlen.

Wir hoffen, dass dieses Sommer-Grillfest von der Bevölkerung des Stadtteils angenommen wird und wir einen starken Besucherandrang zu verzeichnen haben. Natürlich benötigen wir auch zur Organisation dieses Grillfestes unsere Helfer und hoffen, dass sie sich wieder zahlreich zur Verfügung stellen werden.

16.  Aufstellen eines Maibaumes am Tennenbacher Platz

Erstmals wurde zum 1. Mai 2009 am Tennenbacher Platz vom Bürgerverein Brühl-Beurbarung ein geschmückter Maibaum aufgestellt. Gespendet wurde der Kranz von unserem Apotheker Wolfram Benkler von der Konrads-Apotheke und gebunden wurde er von der Fa. Pleuger. Die Schmuckbändel wurden zuletzt vom Bürgerverein angebracht.

Dieser Maibaum sollte die Bewohner des Stadtteils auf das Frühjahr einstellen und den Platz insgesamt verschönern. Die positiven Rückmeldungen bestärkten uns darin auch in diesem Jahr wieder einen Maibaum aufzustellen.

Dies wird voraussichtlich am Nachmittag des 28.04.2010 erfolgen. Hierzu sind die Bewohner des  Stadtteils ebenfalls eingeladen, da geplant ist, dass das Pferdegespann der Brauerei Ganter bei der Aufstell-Aktion vorbeikommt und ebenfalls als Spende unseres Apothekers ein Fass Freibier ausgeschenkt wird.

Der Bürgerverein wird zu dieser Aktion rechtzeitig im Stadtteil plakatieren.

17.  Weihnachtsbaumaktion am Tennenbacher Platz

Auch die Weihnachtsbaumaktion am Tennenbacher Platz, die am 25.11.2009 mit Unterstützung der „AG Kinder und Jugendliche „ der Stadtteilrunde Brühl-Beurbarung und der Musikgruppe der Lortzingschule stattfand, war bei den Bewohnern des Stadtteils wieder auf eine große Resonanz gestoßen. Viele Kinder nahmen mit ihren Eltern an der Aktion teil.

Bei dem  ebenfalls von der Konrads-Apotheke gespendeten Tannenbaum handelte es sich zum ersten Mal um eine groß ausladende Edeltanne, die wie jedes Jahr aus Horben nach Freiburg gebracht wurde. Mit vereinten Kräften konnte dieser große Tannenbaum aufgestellt und geschmückt werden.

Es konnten auch viele Gäste begrüßt werden, die dem Rahmenprogramm der Kinder und Jugendlichen  begeistert folgten und zuhörten.

Zum Abschluss gab es wieder kostenlosen Hefezopf und Kinderglühwein für alle, so dass man sich auch wieder ein wenig aufwärmen konnte. Veranstaltungsende war dann wie jedes Jahr, sobald der Glühweinkessel geleert war und aller Hefezopf aufgegessen war.

Auch dieses Jahr wird es wieder eine Weihnachtsbaumaktion geben. Sie wird voraussichtlich am Mittwoch, dem 24.11.2010, stattfinden. Aber auch hierzu wird rechtzeitig im Stadtteil plakatiert werden.

18.  Seniorenadventskaffee 2009

Der Senioren-Adventskaffee wurde durch den Bürgerverein am 04.12.2009 hier in den Räumlichkeiten der AWO-Seniorenwohnanlage veranstaltet. Die Veranstaltung fand so großen Anklang, dass die Räumlichkeit bis auf den letzten Tisch und Stuhl besetzt war. Daran sehen wir, dass dieser Adventskaffee von den Senioren des Stadtteils und unserer Umgebung sehr gut angenommen wird und es allen Teilnehmern auch in den letzten Jahren gut gefallen hat.

Auch bei diesem Adventkaffee gab es wieder für jeden Gast zur Begrüßung ein kleines Geschenk in Form von Leckereien. Der Kaffee und Kuchen wurde in unbegrenzter Menge kostenlos an alle Teilnehmer ausgegeben und Herr Leonhardt, selbst Bewohner der Seniorenwohnanlage, sorgte mit seiner Musik für die weihnachtliche Stimmung. Unser Apotheker las eine Weihnachtsgeschichte vor und Teilnehmer der Veranstaltung trugen selbst zur Programmgestaltung mit eigenen Weihnachtsgeschichten zum Gelingen des Kaffee-Nachmittags bei.

Der Dank gilt wieder unseren Frauen, die für die vielen selbstgebackenen Kuchen gesorgt haben und Herrn Schienle von der Praxis für Physiotherapie für den gespendeten Tischschmuck.

Als Gäste konnten wir unseren Sozialbürgermeister, Herr Ulrich von Kirchbach, unseren Pfarrer Prestel von der Kath. Pfarrgemeinde St. Konrad und St. Elisabeth und den Hausherrn der AWO-Seniorenwohnanlage, den Herrn Weller, begrüßen. Über die Teilnahme unserer Gäste haben wir uns sehr gefreut.

Da der Senioren-Adventkaffee bisher einen so guten Anklang fand, wird auch dieses Jahr, vermutlich am 03.12.2010, eine solche Veranstaltung stattfinden. Wir hoffen selbstverständlich, dass wir auch dann wieder mit so zahlreichen Besuchern rechnen dürfen.

19.  Nikolauswagen am Tennenbacher Platz

Wie jedes Jahr besuchte auch der Ganter-Nikolauswagen unseren Stadtteil und machte am Tennenbacher Platz und bei der Konrads-Apotheke in der Emmendinger Straße halt. Es ist immer herrlich anzusehen, wie der Nikolauswagen von zwei Pferden gezogen durch unseren Stadtteil fährt. Die Kinder sind begeistert darüber, dem Nikolaus Auge in Auge gegenüber zu stehen und von ihm Mandarinen, Äpfel und Nüsse zu erhalten. Gleichzeitig sind natürlich die schönen Pferde, die man streicheln kann, eine Attraktion.

Im nu war der Platz wieder voller Kinder, die von ihren Eltern begleitet wurden.

Sobald der Ganter-Nikolauswagen im Stadtteil erscheint kann man sicher sein, dass es mit schnellen Schritten auf das Weihnachtsfest zugeht. Möglich macht diese Attraktion jedes Jahr unser Apotheker, Herr Wolfram Benkler, dem wir an dieser Stelle für sein gesamtes Engagement im Stadtteil danken wollen.

20.  Helferausflug

Im Oktober 2009 führte der Bürgerverein mit seinen Helfern einen 3-tägigen Helferausflug nach Südtirol durch. Teilnehmen konnten alle Helfer des Bürgervereins, die lediglich den Selbstkostenpreis für diese Reise bezahlen mussten, d.h. der Bürgerverein brauchte mit der Reise keinen Gewinn machen, so dass alle Kosten zum Selbstkostenpreis weitergegeben werden konnten. Entsprechend günstig konnte die Fahrt und der Aufenthalt angeboten werden.

Da keine Vereinsgelder in die Reise einflossen, konnten wir auch mit dem Finanzamt nicht in Konflikt geraten.

Wir hatten mit dem Wetter Glück und konnten die gesamte Reise bei herrlichem Sonnenschein genießen. Die Dolomitenrundfahrt war ein Traum und der Besuch des Marktes in Bozen verführte doch auch zu Spontankäufen. Auch die Besichtigung der Swarowski-Kristallwelten in Wattens bei Innsbruck beeindruckte die Mitreisenden und auch hier musste man den Geldbeutel festhalten, um sich nicht von den vielen glitzernden Steinen verführen zu lassen. Das Hotel mit Familienanschluss in Mittewald verwöhnte uns als Gäste bei Halbpension mit sehr gutem Essen und freundlichem Service.

Die Tage vergingen wie im Flug und die Abende in vereinter Geselligkeit werden allen in Erinnerung bleiben.

Für dieses Jahr ist aber lediglich ein 1-tägiger Helferausflug geplant, da die Organisation doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

21.  Außerordentliche Mitgliederversammlung am 27.11.2009

Auf Grund einer Vorgabe des Finanzamtes Freiburg zu einer erforderlichen Satzungsänderung, musste diese Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

Lt. Finanzamt musste diese Satzungsänderung bis zum 31.12.2009 durchgeführt sein, ansonsten würde der Bürgerverein seine Gemeinnützigkeit verlieren.

An dieser Mitgliederversammlung nahmen erfreulicherweise 65 Mitglieder teil, die sich mit  der vom Finanzamt vorgegebenen Satzungsänderung einstimmig einverstanden erklärten. Im Rahmen dieser Mitgliederversammlung wurden seitens des Bürgervereins auch noch über Themen des Stadtteils berichtet und anschließend bestand für Interessierte die Möglichkeit, einer Dia-Show über den Helferausflug nach Südtirol beizuwohnen.

Nachdem diese geänderte Satzung dem Finanzamt überstellt war, kam vom Finanzministerium BW die Mitteilung, dass die Frist zur Satzungsänderung auf den 31.12.2010 verlängert wurde, d.h. wir hätten diese Satzungsänderung auch bei der heutigen Jahreshauptversammlung beschließen können.

Die neuen Satzungen sind zwischenzeitlich gedruckt und liegen am Eingang auf. Wer daran interessiert ist, kann sich eine Satzung mit nach Hause nehmen.

22.  Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung

Der Stadtteiltreff Brühl-Beurbarung, Tennenbacher Str. 36, der 2008 eröffnet wurde, ist im Stadtteil sehr gut angenommen worden. Es finden immer wieder Veranstaltungen statt und die Räumlichkeiten werden zu Treffen verschiedener Gruppierungen genutzt.

Für die Organisation des Stadtteiltreffs sind

-         Frau Margot Beck

und 

-         Frau Christa Zink

zuständig und sie sind Ansprechpartner für alle Belange, die den Stadtteiltreff betreffen. Sie führen und organisieren den Stadtteiltreff unserer Meinung nach sehr gut und kompetent und wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.

Über sie besteht auch die Möglichkeit die Räumlichkeiten zu Veranstaltungen anzumieten.

Auf Veranstaltungen, die vom Stadtteiltreff organisiert wurden, weist immer ein Programm-Flyer hin, der im Stadtteil zur Verteilung kommt oder im Eingangsbereich ausgehängt ist. Leider ist jedoch auch hier festzustellen, dass die erwartete und gewünschte Resonanz teilweise zu wünschen übrig lässt. Je nach Themenbereich ist die Teilnahme schwach.

Beim Bürgergespräch am 24.02.2010 teilte unser OB Dieter Salomon auf Frage mit, dass er die Notwendigkeit des Erhalts dieses Stadtteiltreffs in Brühl-Beurbarung sieht und sich für die finanzielle Zukunft des Stadtteiltreffs einsetzen werde.

Der Stadtteiltreff lädt auch immer wieder zu einer offenen Stadtteilrunde ein, an der Programme und sonstige Aktivitäten besprochen werden. Der Bürgerverein unterstützt den Stadtteiltreff und ist auch ein Vertreter in der Stadtteilrunde.

23.  Neues zu den Mitgliedsbeiträgen

Zum Abschluss möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass in der Jahreshauptversammlung 2008 einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zugestimmt wurde. Die neuen Mitgliedsbeiträge ab dem Jahre 2009 sind somit

- Einzelmitgliedschaft             10,00 €

- Familienmitgliedschaft         12,00 €

Bitte überprüfen sie ihre Einzugsermächtigungen oder Lastschriftverfahren und ändern sie diese auf die neuen Beiträge um. Leider müssen wir auch heute noch feststellen, dass die neuen Mitgliedsbeiträge bei unseren Mitgliedern noch nicht verinnerlicht wurden und somit immer noch 8,00 € bzw. 10,00 € überwiesen werden. Wir bitten diese Änderung der Mitgliedsbeiträge zukünftig zu beachten.

24.  Wichtige Bitte in eigener Sache

Meine Damen und Herren, was uns im Vorstand des Bürgervereins sehr bewegt ist die Tatsache, dass so wenig Interesse an der Arbeit des Bürgervereins besteht. Das Ziel unserer bürgerschaftlichen Arbeit ist doch, dafür Sorge zu tragen, dass ein einigermaßen ruhiges und friedliches Zusammenleben in Ordnung und Sauberkeit erfolgen kann. Wir nehmen uns den Problemen im Stadtteil an und versuchen immer eine praktikable Lösung zu finden. Bitte unterstützen sie uns bei dieser Arbeit und geben sie uns von Problemen im Stadtteil Kenntnis.

Wir würden uns selbstverständlich auch freuen, wenn sie die Arbeit des Bürgervereins mit dem Einbringen Ihrer Person unterstützen würden. Um helfende Hände und für neue Gedanken sind wir immer dankbar, zumal wir eine Verjüngung des Vorstandes anstreben.

Zum Schluss möchte sich der Bürgerverein Brühl-Beurbarung noch bei seinen Mitgliedern, Freunden, Helfern und Gönnern für die Treue zum Bürgerverein und für die geleistete ehrenamtliche Arbeit bedanken. Ohne diese Unterstützung könnte ein Bürgerverein nicht existieren und der Stadtteil wäre gegenüber der Stadt Freiburg nicht ausreichend präsent.

 

Erwin Schlehhuber
Vorsitzender
Bürgerverein Brühl-Beurbarung.
 
     
     
 

 

 
 

Straßenbahn in der Komturstraße

 
 

(Schadhafte Schienen und Weichen)

 

     
 
An die
Freiburger Verkehrs AG
Besanconallee 99
7911 Freiburg

                                                                                          79106 Freiburg, den 09.11.2010

Betreff: Gleiszustand Komturstraße;
               hier: Lärmbelästigung
 
Bezug:   Schreiben des Herrn Henschelmann vom 15.10.2010
 
Anlage: - 1 –

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bezug nehmend auf das beiliegende Schreiben des Herrn H. (Name dem BV bekannt) vom 15.10.2010 bitten wir die VAG Freiburg um Prüfung, ob hier nicht Verbesserungen erfolgen können, die zur Reduzierung der Geräuschimmissionen führen und somit dem Wohle der Anwohner zu Gute kommen können.

Herr H. ist nicht der einzige Anwohner der Komturstraße, der uns auf diese Situation aufmerksam machte. Er formulierte dies jedoch schriftlich an den Bürgerverein Brühl-Beurbarung.

Mit Herrn H. wurde diesbezüglich ein Gespräch geführt und hierbei wurde er auch auf die Neubausituation in der Komturstraße hingewiesen. Die dort entstehenden Neubauten bilden vermutl. eine Art Lärmschutzwand, die die Geräusche der Straßenbahn nun zurückwerfen und somit die Lautstärke noch verstärken.

Der Bürgerverein könnte sich vorstellen, dass durch eine Verminderung der Geschwindigkeit der Straßenbahnen in diesem Bereich die entstehenden Geräusche beim Überfahren der dortigen Weiche reduziert werden könnten. Solche Geschwindigkeitsreduzierungen erfolgten durch die VAG bereits in anderen Bereichen, hauptsächlich jedoch an beschädigten Schienenbereichen.

Wir bitten die VAG Freiburg um Prüfung und nach Möglichkeit um Abhilfe bzw. Verminderung der Geräuschimmissionen im Bereich der Komturstraße.

Mit freundlichen Grüßen

Schlehhuber                                    Keffer
Vorsitzender                    1. stellv. Vorsitzender
 
 
     
     
 

Verkehrssituation in der Tennenbacher Straße

 
     
     
 
An Herrn
Oberbürgermeister
Dr. Dieter Salomon
Rathaus Freiburg
79098 Freiburg

                                                                                                79106 Freiburg, den 30.08.2010

Betreff: Bürgergespräch vom 24.02.2010 und diesbezügliche Antworten der Fachbereiche zu
             Themen von Verkehrssituationen;
 
             hier: Verkehrssituation Kaiserstuhlstraße und Tennenbacher Straße
 
Bezug: Schreiben des Garten- und Tiefbauamtes vom 11.06.2010
 
Anlage: Bezugsschreiben
 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hinsichtlich des Themas Verkehrsverhältnisse in der Kaiserstuhlstraße und der Tennenbacher Straße im Stadtteil Brühl-Beurbarung können wir uns mit der Antwort des Garten- und Tiefbauamtes nicht einverstanden erklären.

Darin wird hinsichtlich der Kaiserstuhlstraße ausgeführt, dass es sich um eine Hauptzufahrt zur „Neuen Messe“ und dem Industriegebiet Freiburg Nord  sowie zur „Rollenden Landstraße“ handelt. Mit der Tempo 30 Regelung sei hiermit genüge getan.

Bei der Kaiserstuhlstraße handelt es sich in ihrer baulichen Ausrichtung und Substanz sicherlich nicht um eine Hauptzufahrt in ein Industriegebiet, das dürfte eher für die Berliner Allee, Engesser Straße und Hermann-Mitsch-Straße zutreffen.

Im Stadtteil Brühl-Beurbarung werden jedoch teilweise der Schwerlastverkehr durch die Tennenbacher Straße und Kaiserstuhlstraße geführt. Beides Straßen, die für solchen Verkehr völlig ungeeignet sind. Dieser Verkehr stellt eine Gefahr der Sicherheit im Stadtteil dar und sollte aus diesem Grunde auf andere, besser geeignete Verkehrswege geführt werden.

Von der Stadtverwaltung und vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Böhme und dem Ersten Bürgermeister Von Ungern Sternberg wurde uns bei Bürgergesprächen immer wieder versichert, dass bei der Errichtung des neuen Betriebshofes die städt. LKW, z.B. der ASF,  nicht durch unseren Stadtteil geführt werden. Das gleiche gilt zum Thema „Neue Messe“ und „Rollende Landstraße“. Auch hier wurde uns zugesichert, dass dieser Verkehr aus dem Stadtteil herausgehalten wird.

Sämtliche damaligen Zusagen werden heute nicht mehr eingehalten. Die LKW der ASF und weiterer städtischen Betriebe, sowie LKW in Richtung Industriegebiet Nord z.B. Baufahrzeuge der Firma Vögele Bau, der Firma Remondis usw. befahren die hierfür nicht geeignete Tennenbacher Straße um den Tennenbacher Brunnen herum und dies nicht mit Tempo 30. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen mit anderen Fahrzeugen bzw. den Fußgängern.

In anderen Stadtteilen wie Stühlinger (Eschholzstraße), Zähringen (Zähringer Straße) und Herdern (Habsburger Straße) werden verkehrsberuhigende Maßnahmen und Rückbau von Straßen durchgeführt. Dies geht zu Lasten des kleinen Stadtteils Brühl-Beurbarung.

Dem LKW-Verkehr kann durchaus zugemutet werden über die Hartmannstraße bzw. Berliner Allee oder auch Tullastraße umgeleitet zu werden. Diese Straße sind weitaus besser für den LKW-Verkehr geeignet. Solche Maßnahmen würden zur Beruhigung im Stadtteil Brühl-Beurbarung  und zur mehr Sicherheit führen.

Wir bitten dies zu prüfen, auch wenn sich für einige Fahrzeuge die Wegstrecke in das Industriegebiet Nord verlängern würde. Nicht alles kann dem Wirtschaftlichkeitsgedanken geopfert werden, vor allem nicht die Sicherheit und Ruhe der Bevölkerung in kleinen Stadtteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Schlehhuber                                        Keffer
Vorsitzender                        1. stellv. Vorsitzender
 
Vermerk:
Der Bürgerverein möchte eine Sperrung der Tennenbacher Straße, zw. Stefan-Meier-Straße und Friedhofstraße, für LKW über 7,5 t. Lediglich für Anlieger und Zulieferer soll es eine freie Zufahrt geben. Das würde zur Sicherheit am Tennenbacher Platz beitragen und den Bereich um den Platz und den Brunnen attraktiver machen.
 
 
     
     
 

Ablagerung von "Gelben Säcken im Stadtteil

 
     
     
     
 
An die
Freiburger Stadtbau GmbH
z. Hd. Herrn Klausmann
Am Karlsplatz 2
79098 Freiburg

                                                                                               79106 Freiburg, den 06.03.2010

Betreff: Bürgergespräch mit Herrn OB Dieter Salomon am 24.02.2010 im Gemeindesaal der 
             Lutherkirche;
 
             hier: Müllproblem im Stadtteil Brühl-Beurbarung
 
Anlagen: - Lichtbilder aus dem Stadtteil vom Wochenende 27./28.02.2010
                - Schreiben an die Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Freiburg e.V.

 

Sehr geehrter Herr Klausmann,

wir möchten i.S. Verschmutzung /Vermüllung im Stadtteil Brühl-Beurbarung nochmals auf dieses Thema aus dem Bürgergespräch zurückkommen, da uns die Sauberkeit des Stadtteils doch sehr am Herzen liegt. Eine Verschmutzung des Stadtteils führt dazu, dass noch mehr Müll hinzukommt und dass sich vereinzelte Bewohner, entsprechend dem Aussehen des Stadtteils, verhalten.  

Feststellbar ist, dass noch am gleichen Tag nach Abholung der Gelben Säcke erneut Gelbe Säcke an den Baumscheiben im Stadtteil oder im Bereich der Mülltonnen gelagert werden. Dies führt dazu, dass wie im Schreiben an die Arbeiterwohlfahrt erwähnt, Hunde, Katzen und Krähen diese Müllsäcke zerreißen und den Inhalt im Umfeld verteilen. Bei entsprechenden Windverhältnissen geschieht dies auch im größeren Umfeld. Für diese zerrissenen Müllsäcke und den zerstreuten Inhalt fühlt sich dann niemand mehr verantwortlich und er bleibt somit liegen. Verstärkt feststellbar entlang der Bahnlinie und im Bereich der Anwesen Tennenbacher Str. 40 und Emmendinger Str. 37, in den dortigen Hecken.

Vor Jahresfrist versuchte man in Zusammenarbeit mit der ASF dieses Problem zu verbessern, in dem man Merkblätter in mehreren Sprachen mit den Abholtagen in den Hinweiskästen der einzelnen Häusern anbrachte. Leider haben sich diese Abholtage nun in diesem Jahr geändert, so dass sich das Problem noch verstärkte, da die auf den Blättern angegebenen Abholtage nicht mehr stimmen.

Eine Verbesserungsmöglichkeit sehen wir nur, wenn verstärkt auf die Bewohner eingewirkt wird, die Abholtage einzuhalten, und die Hausmeister bei ihren Rundgängen im Stadtteil diese sofortige erneute Ablagerung der Müllsäcke registrieren und dann die Anwohner direkt ansprechen. Die Lagerplätze können durchaus einzelnen Anwesen zugeordnet werden.

Eine weitere Lösungsmöglichkeit wäre, dass man Standorte für abschließbare Lagergitter sucht, wo die Müllsäcke bis zum Abholtag gelagert werden können. Dies ist zwar mit Kosten für die Freiburger Stadtbau verbunden, kommt aber der Wohnbaugesellschaft auch wieder zugute, wenn eine verbesserte Sauberkeit feststellbar ist. Dies wäre sicherlich lediglich in feststellbaren Problemstraßen erforderlich.

Gerade nach dem Bürgergespräch wurden unsererseits Bewohner von Stadtbauwohnungen darauf angesprochen, als wir feststellten, dass kurz nach dem Abholtag Müllsäcke außerhalb der Anwesen abgelegt wurden. Wir bekamen zur Antwort, dass sie das immer so machen würden und die Müllsäcke dann ja auch irgendwann abgeholt werden. Herumfliegender Müll würde ja auch von jemandem zusammengeräumt und entsorgt werden. Sie bräuchten sich darum nicht zu kümmern und wie es vor dem Haus aussieht ist ihnen eigentlich egal.

Wir bitten unsere Vorschläge zu prüfen und nach Möglichkeit in die Tat umzusetzen.

Für Gespräche zur Findung von Lösungsmöglichkeiten stehen wir gerne zur Verfügung.

Unser Schreiben an die Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Freiburg e.V., zu den Zuständen vor der Seniorenwohnanlage Tennenbacher Platz legen wir zur Kenntnis bei, da die Freiburger Stadtbau Eigentümer dieses Anwesens ist.

Lichtbilder, die das Problem verdeutlichen, liegen bei.

Mit freundlichen Grüßen

Schlehhuber                                            Keffer
Vorsitzender                             1. stellv. Vorsitzender
 
 
     
     
 

Bürgerentscheid für den Erhalt der Stadtbau-Wohnungen

 
     
     
 

Die Bürger haben entschieden:

 
     
  Beim Bürgerentscheid am 12.11.2006 stimmte die Mehrzahl der Freiburger Bürger für den Erhalt der Freiburger Stadtbau und somit auch gegen den Verkauf des Wohnungsbestandes der Freiburger Stadtbau. Die große Zahl der Wähler zeigte auf, dass es sich um ein brisantes Thema handelte, das die Bürger und vor allem die Bewohner der Stadtbau-Wohnungen bewegte.  
     
  Der Bürgerverein begrüßt den Ausgang des Bürgerentscheids und hofft auf demokratisches Verständnis bei allen Fraktionen des Gemeinderates und bei den Spitzen der Freiburger Stadtverwaltung. Es ist nun eine gemeinsame Aufgabe Lösungen für die finanzielle Schieflage der Stadt Freiburg zu finden. Ein genossenschaftliches Modell für die Freiburger Stadtbau sollte aber trotz des Ausgangs des Bürgerentscheids weiterhin geprüft und im Auge behalten werden.  
     
     
     
 

Der Bürgerverein lehnt den Verkauf der Freiburger Stadtbau mit ihrem Wohnungsbestand ab an Finanzinvestoren ab

 

 
 

Der Bürgerverein lehnt einen Verkauf der Freiburger Stadtbau mit ihrem gesamten Wohnungsbestand ohne Wenn und Aber ab. Bemühungen ganzer Generationen, bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten durch die Stadt zur Verfügung zu stellen, wird mit einem Federstrich vernichtet. Obwohl keinerlei Erfahrung mit solchen Aufkäufersyndikaten bestehen, die ausschließlich auf Profit- und Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, versucht man uns mit schönen Worten von der absoluten Notwendigkeit des Ausverkaufs zu überzeugen. Wir vom Bürgerverein appellieren an das soziale Gewissen unserer Stadtoberen und des gesamten Gemeinderates über andere Möglichkeiten der Kosteneinsparung intensiv nachzudenken.

Soziale Solidarität kann dann erreicht werden, wenn auch andere Gruppen und Kostenträger ihren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten und nicht 9000 Mietern durch den Verkauf ihrer Wohnungen den Boden unter den Füßen wegzuziehen, um sie dann einer ungewissen Zukunft mit anzuzweifelnden Sozialverträgen zu beglücken. Diese Maßnahme würde weit mehr Menschen

 solidarisieren und von der Notwendigkeit überzeugen.

Was kommt nach dem Verkauf, keine Einnahmen durch Mieten, Mieterhöhungen für die Wohnungen, Beschleunigung der sozialen Armut und deren Folgen sowie Schließung von Versorgungsgeschäften.

Bürgerverein Brühl-Beurbarung